Achtung, Aufnahme!
DAB-Radio: Verlustfrei Aufnehmen für den Eigenbedarf – Über Software, Formate und Möglichkeiten

Auch wenn das Recht auf Privatkopien immer weiter eingeschränkt wird, darf Bürger jedoch immer noch ganz legal Musik aus dem Radio für den Eigenbedarf aufnehmen. Dank DAB meist sogar in CD-Qualität. Wir zeigen Ihnen mit welcher Software Sie die digitalen Klänge richtig konservieren und worauf Sie achten müssen.

Digitale Formate für Sprache, Musik und generell Sounds gibt es viele. Heute sind vor allem Formate, die Audiokompression zur Datenreduktion benutzen, sehr beliebt. Einfach deshalb, weil meist kaum Hörunterschiede entstehen und gleichzeitig Platz für weitere Daten eingespart wird.

Neben Open Source-Lösungen wie zum Beispiel dem bekannten Ogg Vorbis-Format, gibt es auch »geschützte« Formate, die mit Digital Rights Management (kurz DRM) versehen sind. Am bekanntesten ist jedoch das MP3-Format, dass in den späten 90er Jahren seinen Siegeszug im Internet angetreten hat.

Für das digitale Radio DAB wurde jedoch das Musicam-Verfahren gewählt - besser bekannt als MPEG2 Layer II. Auch dieses wurde wie das MP3-Format vom deutschen Fraunhofer-Institut entwickelt (genauere Informationen siehe Kasten).

Digitale Schnittstellen

Um digitale Daten eins zu eins zu übernehmen bedarf es einer dementsprechenden Schnittstelle. Im Audiobereich gibt es hierfür mehrere verschiedene Arten und Varianten. Dazu gehören SPDIF, TOSLINK und Speziallösungen, wie z.B. den mp3-Recorder von Trinloc, der die digitalen Daten direkt über USB auf den heimischen Rechner transferiert (siehe Test in dieser Ausgabe). Durchgesetzt bei Consumer-Geräten hat sich vor allem aber S/PDIF.

S/PDIF steht hierbei als Abkürzung für Sony/Philips Digital Interconnect Format und wurde für die Übertragung von digitalen Audiosignalen zwischen verschiedenen Geräten entwickelt. So findet man S/PDIF-Steckverbindungen häufig bei CD-Spielern, DAT-Rekordern, bei MiniDisc oder zwischen DVD-Playern und Heimkinoreceivern. In der Regel kommt bei heimischen HiFi-Geräten meistens der koaxiale Mono-Klinkenstecker 3,5 mm (Glasfaserkabel) oder ein Cinch-Anschluss zur Verwendung. In der Regel wird über einen S/PDIF-Anschluss ein 16-Bit Signal mit 44.1kHZ übertragen. Das entspricht exakt der Klangqualität der CD. Maximal möglich ist jedoch sogar eine Auflösung von bis zu 24-Bit in 48 kHz (unterstützt von einigen DAT-Rekordern).

Außerdem gibt es noch den von Toshiba entwickelten optischen TOSLINK-Anschluss. TOSLINK wurde mit der gleichen Idee wie S/PDIF entwickelt und hat sich bei vielen MiniDisc-Rekordern durchgesetzt. TOSLINK wird auch dazu verwendet, DVD-Player mit Dolby Digital/DTS-Dekodern zu verbinden. Trotzdem hat sich mittlerweile der S/PDIF-Standard als universelles Format für Audio-Streams durchgesetzt und kann auch über TOSLINK übertragen werden.

Aufnehmen, aber wie?

Um DAB-Radio digital und in unveränderter Form abzugreifen bedarf es zweierlei: einem DAB-Empfänger, der über einen digitalen Ausgang verfügt und einem Aufnahme-Gerät, dass dieses Signal verarbeiten kann. Für die Aufnahme kommen hierbei CD-Rekorder, Receiver oder eine Soundkarte mit einem oder mehreren entsprechenden Eingängen in Frage. Die Aufnahme über eine Soundkarte ist in unserem Falle die optimalste, da sie die meisten Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten der Aufnahme(n) im Computer gewährleistet und in der Regel außerdem die preiswerteste sein sollte.

Denn Soundkarten mit einer S/PDIF-Schnittstelle erhält man mittlerweile schon ab 60 Euro z.B. von Creative und selbst Discounter-PCs sind heutzutage oft serienmäßig mit digitalen In/Out Anschlüssen ausgerüstet.

Dabei spielt die Qualität des jeweiligen Senders erst einmal keinerlei Rolle. Zwar nutzt die DAB-Technik das MPEG-1 Audio Layer 2-Format, besser bekannt als MP2 (siehe Kasten), aber das Signal am S/PDIF-Ausgang liegt meist als 16-Bit/44.1kHz-Version vor. Das bedeutet, dass der DAB-Radio-Empfänger das Audiosignal bereits entkomprimiert bzw. decoded hat. Natürlich verbessert das nicht den Klang, erleichtert jedoch die Aufnahme und spätere Verarbeitung auf dem eigenen Rechner, da das Audiosignal roh und unkomprimiert vorliegt.

Welche Audio-Software ist die richtige?

Software zur Bearbeitung von Audiodaten gibt es in Hülle und Fülle. Neben teuren Profi-Varianten wie Wavelab von Steinberg (129 €) oder Soundforge Audiostudio (ca. 70$) lohnt sich vor allem ein Blick auf die Open Source-Software Audacity (http://audacity.sourceforge.net). Denn zum reinen Schneiden, Kopieren und Encodieren eignet sich Audacity hervorragend und ist zudem kostenlos. Darüber hinaus können Tonspuren auch nebeneinandergelegt und mit dem Hüllkurven-Werkzeug bearbeitet werden. Die Software ermöglicht somit die Zusammenstellung von eigenen Radioprogrammen bzw. deren Zusammenschnitt. Außerdem bietet Audacity je nach Wunsch auch einen Export der aufgenommenen Quellen als mp3 oder Ogg Vorbis. Einziges Manko ist die derzeit noch fehlende Zeitsteuerung, die eine Aufnahme über eine Zeiteingabe startet. Diese Funktion soll aber schon in der kommenden Version nachgereicht werden.

Zwar bietet die beliebte Freeware-Software Messer keine Effekte und das Überblenden mehrerer Sendungen auf mehreren Spuren, dafür jedoch bietet sie eine solche Zeitsteuerung. Wie beim Videorekorder können Sie hierbei beliebig viele Sessions mit Start und Endzeit der Aufnahme eintragen. Außerdem bietet das Programm mit einer definierbaren Pausenerkennung die Möglichkeit eine neue Datei anzufangen. Die Funktion orientiert sich dabei an Dauer und Eingangspegel, der manuell eingestellt werden kann. Weiterhin gibt es sogar für das Herunterfahren des Rechners nach einer Aufnahme verschiedene Optionen – das spart Strom. Einziges Manko der Software: Sie wird seit Ende 2000 nicht mehr weiterentwickelt.

Messer

Box: Audacity

Damit Sie mit Audacity richtig aufnehmen können, öffnen Sie nach der Installation das Programm und den Menüpunkt »Datei/ Einstellungen«. Verfügen Sie jedoch noch nicht über den Open Source-MP3-Codec LAME, sollten sie diesen zuvor aus dem Internet herunterladen. Diesen finden Sie z.B. unter www.audiograbber.de/download.phtml zum Download.

Audacity Einstellungen Nach den grundlegenden Einstellungen ist die Open Source Audio-Software Audacity bereit für die Aufnahme.

Unter dem Menüpunkt Audio E/A stellen Sie nun für die Wiedergabe und Aufnahme ihre Soundkarte ein. Im Menüpunkt »Dateiformate« können Sie die gewünschten Einstellungen für die verschiedenen Musikformate angeben. Hier empfiehlt sich auf Windows-Rechnern ».wav« als unkomprimiertes Exportformat, bei Ogg Vorbis sollten sie die Qualitätsstufe 5 wählen und als Bitrate für das MP3-Format empfiehlt sich 192kbps. Können Sie die Bitrate für das MP3-Format nicht wählen, so klicken Sie zuerst auf den Button »Suche Bibliothek« und spüren auf Ihrer Festplatte den Codec »lame_enc.dll« auf. Ist alles fertig eingestellt, klicken Sie auf OK.

Anschließend sollten Sie noch in der Windows-Startleiste auf das Lautsprecher-Symbol klicken und alle Regler auf Maximum ziehen. Danach kehren Sie zu Audacity zurück und ziehen Sie in der oberen Leiste den Mikrofon-Schieberegler ganz nach links. Ansonsten könnte es sein, dass das Eingangssignal verzerrt aufgenommen wird. Schalten Sie nun Ihr DAB-Radio ein. Das im Radio gewählte Programm sollten sie nun über ihren PC hören und mit Klick auf den Record-Button aufnehmen können.

Ist die Aufnahme fertig, sollte sie »normalisiert« werden. Das »Normalisieren« hebt die gesamte Sounddatei so lange an, bis die lauteste Pegelspitze die Maximalgrenze von 0db erreicht. Dadurch wird die Aufnahme insgesamt lauter ohne jedoch maßgeblich verändert zu werden. Da der interne Effekt »Normalisieren« das Signal leider nicht bis 0db anhebt, benutzen wir den Effekt »Verstärken«, der in den Standardeinstellungen genau das bewerkstelligt, was wir wollen.

Audacity Wellenform Audacity erlaubt schnelles und intuitives Arbeiten: Die Lautstärke der Wellenform kann leicht und individuell angepasst werden. Dadurch können verschiedene Sendungen ineinandergeblendet werden.

Abschließend sollten Sie die Datei noch abspeichern. Entweder im verlustlosen ».wav«-Format oder als MP3- oder Ogg Vorbis-Datei. Zum Speichern nutzen Sie einfach das Menu »Datei«. Dort finden Sie die unterschiedlichen Exportformate und suchen sich das gewünschte aus. Da Audacity auch ID-Tags, die sogenannten Meta-Informationen einer Musik-Datei, unterstützt, werden Sie nun noch aufgefordert diese zu vervollständigen. Die ID-Tags werden später von ihrer Abspiel-Software wie z.B. Winamp angezeigt.

Air2mp3: Welchen Song hätten Sie denn gern?

Ein Ansatz der besonderen Art ist das Programm Air2MP3 - www.air2mp3.net. Mit Hilfe der Software kann der Benutzer TV- und/oder Radiosendungen analog über seine Soundkarte aufnehmen. Hierbei kann er sich aus vorgegebenen Sendungen diejenigen aussuchen, die ihm gefallen. Air2mp3 nimmt anschließend die Sendungen auf und speichert sie als eine große Datei auf der Festplatte ab. Liegen für die Sendungen Playlist und Schnittmarker auf der eigenen Website vor, lädt Air2mp3 diese aus dem Internet. Anschließend zerlegt die Software selbstständig die Beiträge und Musikstücke anhand der Schnittdatei und speichert die Songs in einem eigenen Ordner ab. Die MP3-Dateien werden hierbei mit den Namen und Künstlern der jeweiligen Songs abgespeichert und sogar die ID-Tags (Meta-Informationen einer MP3-Datei) füllt die Software selbstständig aus.

Air2mp3 Air2mp3 liefert dem Benutzer jede Menge Daten zu verschiedenen Sendungen. Die Aufnahmen können geplant und automatisch aufgenommen werden.

In unserem Test nahmen wir eine Sendung von MTV auf und hatten anschließend die ausgestrahlten Musikstücke einzeln und benannt in unserem Song-Ordner liegen. Dabei arbeitete die Software vollkommen automatisch und selbstständig. Weiterhin bietet das Programm noch mehr interessante Funktionen. So kann der Benutzer z.B. seine Lieblingsmusikstilrichtung angeben und die Software filtert aus den Sendungen selbstständig die verschlagworteten Songs aus.

Air2mp3 Sobald die Schnittmarkerplaylist zur Verfügung steht, schneidet Air2mp3 selbstständig die Songs der jeweiligen Sendung auseinander und speichert sie auf der Festplatte.

Natürlich bietet die Software nicht für jeden Radiosender eigene Schnittmarkerdateien, da diese von einem Team oder der Air2mp3-Community erstellt werden müssen. Trotzdem können Schnittmarkerdateien auch selbstständig erstellt werden und im Forum der Website mit anderen Surfern geteilt werden.

CD-Rekorder der besonderen Art

Nicht ganz so automatisch, dafür jedoch voll digital funktioniert das HiFi-Audio-System ADR-605R/ ADR-605C von Trinloc. Das Gerät ist ein DAB Digital Radio Tuner plus UKW-Empfänger kombiniert mit einem CD-Player zum Abspielen und Aufnehmen. Neben normalen CD-Rohlingen unterstützt der CD-Rekorder auch wiederbeschreibare CDs und kann nicht nur das interne Radiosignal aufnehmen, sondern eignet sich auch für die Aufnahme externer Quellen. Ausgestattet ist das Gerät mit einem S/PDIF- als auch Koaxial-Ausgang für die Übertragung der digitalen Daten.

Mit Hilfe des Gerätes können schnell Radiosendungen auf CD aufgenommen werden und bei Wunsch auf den Rechner mit Hilfe der digitalen Ausgänge 1zu1 übertragen werden. Dazu benötigen Sie lediglich eine Soundkarte mit digitalem Eingang und ein Programm wie Audacity.

Box: Die Zukunft von Audio-Kompression – Formate & Tatsachen

Digitale Musikformate, um Klänge zu komprimieren und zu übertragen gibt es viele. Dazu gehören vor allem Formate wie Windowsmedia (WMA), Realaudio (RM/RAM), Advanced Audio Coding (AAC/wird genutzt von Apple für Quicktime), Ogg Vorbis und natürlich mp3. Für DAB wird international der MPEG-1 bzw. MPEG-2 Layer II benutzt, auch als mp2-Codec bekannt.

Die meisten Algorithmen zum Komprimieren von Sounds sind vor allem psychoakustische Audiokodierverfahren. Das bedeutet, dass sie sich am Gehör und der Wahrnehmung des Menschen orientieren. Sprich, sie versuchen die subjektive menschliche Wahrnehmung der Tonfolgen zu verbessern. Da das menschliche Ohr nicht alle Information eines ankommenden Tones analysieren kann, ist es möglich, eine Sounddatei stark zu verändern, ohne dass die subjektive Wahrnehmung des Hörers beeinträchtigt wird. So kann ein Codec zum Beispiel einen Teil der hohen Frequenzen (welche für Menschen fast unhörbar sind) weglassen. Außerdem werden Frequenzen, die durch andere Frequenzen überlagert sind, mit geringerer Genauigkeit wiedergegeben. Eine andere Art der Überlagerung ist, dass ein leiser Ton nicht erkennbar ist, wenn er unmittelbar vor oder nach einem lauten Ton kommt.

Das Ende der Fahnenstange ist hierbei noch nicht erreicht. So hat z.B. die Firma Coding Technologies mit SBR ein Verfahren entwickelt, Klänge zu rekonstruieren. Der Experte Gerald Moser von Coding Technologies erklärt das Verfahren wie folgt:

Gerald Moser

»SBR steht hierbei für Spectral Band Replication und wird encoder- und decoderseitig an den Codec angefügt. Wenn das Audiosignal ankommt, schaut sich der Algorithmus den oberen Spektralanteil an und generiert über die einhüllende Wellenform eine kleine Menge beschreibender Daten. Diese Zusatzdaten werden zusammen mit den codierten Daten des unteren Spektralanteils übertragen und auf Decoderseite verwendet, um den oberen Spektralanteil zu regenerieren.

SBR kann für DAB genutzt werden. Damit alte Geräte auch weiterhin funktionieren haben wir zwei Modi entwickelt: Den ›high compatibility mode‹ und den ›high efficiency mode‹. Beim ersteren Modus hat man schon einen Zugewinn, dass z.B. Joint Stereo fast aufgehoben wird. Bei den alten Geräten gibt es natürlich keinerlei Zugewinn. Sollte die Technik zum Einsatz kommen, kann man dann in 5 Jahren auf den ›high efficiency mode‹ umschalten. Dann kann man das Potential von SBR richtig ausreizen. Mit halber Bitrate z.B. 96kbps plus SBR erreicht man dann fast die Qualität einer 192kbps-Übertragung ohne SBR.«

Das bedeutet im Endeffekt, dass Radioprogramme mit einer niedrigen Bitrate einen deutlichen Zugewinn an subjektiv empfundener Qualität erlangen und gleichzeitig mehr Programme übertragen werden können.

Auch der Audio-Spezialist Gerhard Stoll vom Institut für Rundfunktechnik, der mp2 entwickelt hat, sieht Potential in SBR für DAB: »SBR taugt sehr gut für die DAB Technik. Ein großer Vorteil ist, dass die Fehlerempfindlichkeit nicht zunimmt und nur unwesentlich zusätzliche Daten für die SBR-Information (kleiner 5 kBit/s) verbraucht werden. SBR eignet sich vor allem auch deshalb, weil sich per Parameter einstellen lässt, wie stark SBR benutzt wird. Der Zugewinn liegt natürlich vorwiegend bei geringen Bitraten und kann durchaus bei vollem Einsatz 40% mehr Qualität betragen.«

Auch wenn SBR bei den Spezialisten angesehen ist, so weist Thomas Schierbaum, Projektleiter im Sachgebiet Informations- und Datentechnik beim IRT daraufhin: »Natürlich ist der Einsatz von SBR auch eine politische Frage. Dabei spielt die Frage der Kosten bezüglich der Lizensierung auch eine Rolle. Man darf eine solche Frage nicht nur aus der Techniksicht sehen, sondern muss sie von vielen Seiten betrachten. Standards spiegeln das Interesse aller Teilnehmer wieder.« Und schließlich muss das World DAB, das Gremium, dass die Standards vorantreibt, an dem Einsatz interessiert sein und das scheint laut Gerhard Stoll zur Zeit eher nicht so zu sein.

Nach unseren Informationen ist das WorldDAB-Gremium derzeit nicht an der SBR-Technik interessiert. Zwar ließe sich ein SBR-Signal in herkömmlichen DAB-Radios verarbeiten, aber ein 96 Kilobit-Signal klingt sehr schlecht.

Naheliegender als SBR ist der Einsatz modernster Encoder. Mit ihnen soll die Qualität einer herkömmlichen 192 Kilobit-DAB-Übertragung bereits mit etwa 128 Kilobit erreicht werden können. Davon würden alle DAB-Hörer profitieren.

Links zum Thema Audiokompression

Freie Enzyklopädie Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Mp3

Audiokompression: http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=58

SBR (weitere Informationen in englisch): www.codingtechnologies.com/products/sbr.htm