Phlow Magazin
Music-Weblogs für Netaudio- und Netlabel-Releases
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Innerhalb des letzten halben Jahres sind zahlreiche Weblogs auf den Geschmack gekommen sich auf freie Musik im Netz zu spezialisieren. Ihr braucht noch mehr Material für die Ohren, Phlow ist Euch zu langsam, es gibt hier zu wenig oder Euch gefällt unsere Musikauswahl nicht. Dann checkt mal die folgenden Weblogs…
Unter den Netaudio/Netlabel/Music-Weblogs gibt es ja solche und solche. Während einige Weblogs nur stumpf die Musikinhalte samt Cover verlinken und eventuell noch den Pressetext kopieren (siehe Acowo.org), machen sich andere wie zum Beispiel Chiffre die Mühe und besprechen die Musik selbst. Auch wenn in beiden Fällen eine Empfehlung ausgesprochen wird, ziehe ich eine eigene Besprechung vor, die sich mit dem Künstler tatsächlich beschäftigt. Das andere ist mir einfach ein wenig zu lieblos, aber internet-affiner durch gleichzeitigen Podcast. Kein Wunder also, dass da niemand zu kommentieren scheint.
Richtig aktiv ist dagegen Andreas Buttweiler mit Kreislauf. Zwar finde ich die Website nicht wirklich usable und mich nerven diese Iframes, aber für die Arbeit auf allen Kanälen von Radio bis Internet ist wirklich lobenswert. Danke auch das Mogwai schon mehrere Netaudio-Charts im Netlabel Catalogue beigesteuert hat.
Sympathisch ist auch Arguson, der sich mit den Reviews in seinem englischsprachigen Weblog Phonq einige Mühe macht, schönes Netaudio-Material zusammenzusuchen. Auch wenn der aktuelle Beitrag vom vergangenen Juli ist, hoffen wir mal, dass da alsbald wieder was geht.
Natürlich dürfen hier auch die Kollegen aus Berlin, sprich Herr Bleed mit dem De:Bug Pod nicht fehlen. Mir ist das alles zwar ein wenig zu hektisch und ich frage mich, wie Sascha Kösch neben den ganzen normalen Vinyl-Reviews eigentlich die Musik konsumieren kann. Trotzdem neige ich aber gerne mein Haupt mit Respekt vor einem der größten lebenden Musikfilter Deutschlands ;) Ich denke mal, dass dieses Weblog so eine Art Entschuldigung ist, da in der De-Bug die Netaudio-Reviews vollkommen verschwunden sind. Eigentlich immer noch sehr schade, wie ich finde.
Witzig finde ich, wie viele Menschen immer noch Blogger für Ihre Weblogs nutzen. So auch Pheedback, der lieber aus der Anonymität heraus seine Reviews schreibt. Finde so etwas ja eher immer schade, weil ich Anonymität im Netz blöd finde, vor allem wenn man kritisiert. Das hat was von Angst, dass man es sich mit irgendjemand verscherzen könnte. Aber bitte, wer keine Kritik verträgt, ist doch selbst fragwürdig. Egal, die Reviews in Englisch lesen sich klasse und hoffentlich bleibt hier der Output geregelt und Ihr bekommt genügend Sounds auf die Ohren.
Sicher gibt es noch mehr, warten wir mal auf die Kommentare ab, da suchen sicherlich noch einige ein wenig »Exposure«.