Interview mit ozzy

Seit wann podcastest Du und was treibt hat Dich angetrieben einen eigenen Podcast ins Leben zu rufen?

Seit ich klein bin. Kus hat mir mal gesagt, man werde grösser dabei. Mittlerweile habe ich gecheckt, dass dies nicht der Fall ist.

Welche Technik kommt bei der Aufnahme Eures Podcasts „Top Of The Pods“ zum Einsatz?

Nachdem wie mit unserer selbstgebastelten Pyrotechnik Kus’ Wohnung in Brand gesetzt haben, haben wir beschlossen, uns voll auf die richtige Atemtechnik zu konzentrieren. Es geht dabei vielmehr um die richtige Atemstütze, denn die Worte sollen ja nicht bloss rauskullern, sondern den nötigen subglottischen Druck haben.

Definition Fritz Winkel, Akustiker:
„Stütze ist der Halt, den die Einatmungsmuskulatur dem Zusammensinken des Atembehälters entgegensetzt. Die Stütze dient dazu, den zur Phonation notwendigen subglottischen Druck auf den kritischen Druck (optimaler Betriebsdruck) zu reduzieren.“

Worauf sollten neue Podcaster bei der Produktion Ihres ersten Podcasts drauf achten?

Der Content zählt, also Spreu von Weizen trennen. Bring was ganz Gescheites oder halt was ganz Dummes. Beides soll bekanntlich des Hörers Herz erfreuen. Keine gesprochenen Peinlich-Blogs bittesäär.

Benutzt Du Hardware oder Plugins, um Deinen eigenen Sound zu verbessern?

Nö, das ist alles echte Schweizer Qualität. Ist wie beim Käse: Bloss nicht zusehr rumspielen, sonst leidet der Content.

Wie lange brauchen Ozzy und Du für die Produktion einer Podcast-Radio-Sendung?

Dafür gehen wir in der Regel zwei Wochen ins Trainingscamp nach Mallorca. Sprechübungen, subglott’sche Technik, etc. Bei der Auswahl der Tracks machen wir meist Umfragen bei den Ballermann-Gästen. Die Tracks, die am Schlechtesten abschneiden, kommen in den Mix. Hat sich bisher bestens bewährt. Schneiden, plappern und mastern machen wir auf dem Rückflug.

Was für ein Potential steckt Deiner Meinung nach noch im Thema Podcast? Gibt es noch Möglichkeiten, die Technik weiter auszureizen und wie siehst Du die zukünftige Entwicklung?

Bald einmal läuft jeder mit seinen Starfrosch-Feeds aufm Handy rum. Ich baue eben an einem Wireless-Klodeckel. Einmal geöffnet ertönt der neuste Staffpicks-Song direkt ab Starfrosch.ch. Kostet jedoch einen Euro pro Geschäft.

Sicherlich interessiert viele Leser, ob man mit Podcasting Geld verdienen kann. Siehst Du da Möglichkeiten und wenn ja, wie muss man als Podcaster vorgehen, um an solche Töpfe heranzukommen?

Eben, die Kloschüssel und zudem Sex sells. Während den Aufnahmen sind Kus und ich nackt, bloss hat’s bisher noch niemand gemerkt. Die Tiere waren übrigens auch immer nackt. Ich denke, dass unser geplanter Video Podcast die Kasse klingeln lassen wird. Noch diesen Sommer werden wir die ersten    Betasterinnen, eh    Betatesterinnen casten.