Wenn ein Nilpferd singt und ein Hund mit seinem bepunktet Hintern wackelt...

So Rund- und Ketten-Emails hat sicherlich jeder von uns schon tonnenweise erhalten. Vor allem von Noobs (Newbies) werden sie gerne verschickt, während sie ihre ersten virtuellen Schritte im Netz wagen und auch mal eine Email schicken wollen. Manchmal, aber auch nur manchmal bleibt man dann aber amüsiert an den Zeilen oder Ättätschments kleben, wie bei dem von Pierre Coffin.

Als Möchtegern-Cineast und leidenschaftlicher Lichtgestalten-Beobachter vernichte ich gerne und gut Tage meines Lebens während andere Menschen mir Geschichten vorgaukeln. Trotzdem gehöre ich nicht zu den Menschen, die Filme mehrmals goutieren, Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Ist ein Film gut, dann bändigt er meine Aufmerksamkeit durch Faszination mittels guter Unterhaltung. Dann prägen sich die Bilder besonders gut ein und auch die Geschichte. Ist der Film schlecht, dann braucht er erst recht nicht ein weiteres Mal vor den Augen zu Flimmern.

Musik ist da anders, flüchtiger und darf immer wieder liebgewonnen werden. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ein Musiktrack oder –song immer wieder die Gefühle durcheinanderwirbelt und/ oder ein Zittern durch mein Tanzbein jagt. Und Musik kann auch im Hintergrund atmosphärisch das Gemüt entzücken und beeinflusse.

Doch dann gibt es doch tatsächlich auch diese Momente in denen laufende Bilder das gleiche Begehren wecken. Vor allem lustige, komische und skurile Aufnahmen gehören dazu. »Hey, spiel noch mal ab, wie der Pinguin dem anderen ein Bein stellt und der dann durchs Eis bricht!«. Videoclips erschaffen ja manchmal auch diese Sogwirkung. Erinnert sich noch einer an Flat Eric?!? Wie habe ich diesen Headbanger geliebt…

Tja und dann kurz vor Weihnachten hat es mich mal wieder erwischt. Da trudelte wieder mal eine Schau-mal-wie-lustig-Email ins Haus mit einem Ättätschment namens »lion_seul.mpg«. Das war einfach nur großartig und lief als Endlosschlaufe in meinem Winamp. Dank Google, weiss ich nun, dass Pierre Cofin hinter den wunderbaren Animationen steckt. Von dem Selbstläufer überrascht, hat er schnell eine kleine Webpage zusammengehauen und weitere seiner Arbeiten für das französische Fernsehen und auch englische zum Download vorrätig.

Wer also immer noch trauert, dass »Findet Nemo« zuende ist, der sollte sich fluggs mal auf http://pyer.3dvf.net/ umschauen. Wir empfehlen unter anderem die britischen Eisbären, die zynisch im Zoo ihr Dasein fristen und den Nachwuchs konsequent belügen. A votre santée! (mo)

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