Tosca – Souvenirs

Tosca, dass sind Richard Dorfmeister und Rupert Huber, die Zen-Meister des zurückgelehnten Wienerischen Downbeats. Mit „Souvenirs“ haben sie sich einen Café-Haus-Sound von großen Musikern zusammenremixen lassen. Mit dabei schunkeln gewohnt lässig und gekonnt alten Helden wie Burnt Friedmann, Senor Coconut oder Henrik Schwarz. Leicht unkonventioneller produziert sich da die liebenswürdige AGF, die zwar einen ebenfalls zurückgelehnten, aber etwas anderen Sound in die sofatiefe Chill Out-Szene transportiert. Ergeben hat das einen sanften Latte Machiato, der uns weder mit genügend Koffein so richtig wach rüttelt noch enttäuscht. Insgesamt gesehen, lässt uns dass dann wohl eher etwas ratlos mit Milchschaum vor’m Mund zurück. Den „Souvenirs“ ist weder richtig schlecht, noch reisst es einen vom Hocker. Alles ist hier lieb und nett, aber keineswegs aufmüpfig oder anders. Man wird brav bedient, blickt aber weder neugierig zurück noch freut man sich einen Ast über den derzeitigen Groove. Irgendwie unauffällig entspannt und leider so gar nicht überraschend. Hmm…