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Taxi – The Accessory

Taxi, dass ist Lounge-Pop mit jazzy-souligen Tönen, der einen elegant ins Sofa drückt und zum Abhängen einlädt. Vor allem zu Anfang gibt das Album so richtig Gas, wenn man bei den ruhigen smarten Nummern überhaupt von Geschwindigkeit sprechen kann. Schon die erste warme elektronische Bassline ist ein Hinweis darauf, dass Taxi viel Augenmerk auf ein homogenes Klangbild legen, dass Elektronik und analoge Instrumente zu einer Einheit verschmilzt. Vor allem die tragende und glitzernde Stimme von Sängerin Joel überzeugt mit Charme und verleiht den oftmals triphoppigen Songs ein Gesicht. Auch wenn in meinen Augen gegen Ende des Albums die Konturen der Stücke ein wenig zu sehr verwischen und mir die klare Linie fehlt mit der das Album begann, so liegt das aber auch vielleicht daran, dass ich kein astreiner R’n’B-Fan bin. Dafür genieße ich dann umso mehr, jazzige Querflöten, Gitarrenlicks, Rhodes und sweete Samples als auch ausgefeilte Rhythmen samt Beats. Und wenn Songs wie »A Certain Something« oder der Titeltrack im Radio oder Fernsehen laufen würden, dann würden die Zuhörer endlich verstehen, wie ekelig eigentlich der Einheitsbrei die Ohren verklebt, den sie täglich serviert bekommen.