Pop
Res – How I Do

Schon im Titel ihres Debüts verweist Res auf ihre Eigenständigkeit. Denn das Philly-Girl will sich gegenüber anderen großen Musikern wie den Roots, Vikter Duplaix oder Will Smith mit einem eigenen Sound durchsetzen. Dabei scheut sie sich auch nicht letzteren anzugreifen und erzählt in »Golden Boys« von ihrer Desillusionierung als Teenager und spielt auf dessen Rolle als Prinz von Bel Air an: »When I was young I thought you had it won / I saw you on TV you made life look fun. I realize it ‹s all a freak show«. Ähnlich engagiert sind auch die folgenden Songs in denen sie sich mit Sex-Lords à la Puff Daddy oder dem in TV und Hochglanzmagazinen propagierten schwarzen maskulinen Image auseinandersetzt.

Mit GZA vom Wu-Tang Clan und den »consciouss« HipHoppern Talib Kweli und Hi Tek sammelte sie erste Erfahrung, mit dem Sound auf »How I Do« geht sie jedoch gänzlich andere Wege. Ihr HipHop-Sound ist gitarren-orientiert und baut auf locker eingespielten Beats auf. Fern jeden R’n’B-Glamours singt sie gelassen mit geschulter Stimme und verzaubert. Zwar besitzt sie noch nicht die Klasse einer Lauryn Hill doch begeistert ihr Produzent DOC mit einer Vielzahl an Musikstilen von Reggae bis hin zu rockigeren Klängen. Solide.