Link-Tipps
Online Werkzeuge: Browser-Emulator, Word-HTML-Cleaner, Pixel-Banner-Maker und Favicon-Generator

Nostalgie Pur

Der Browser-Emulator von Pär Lannerö
Browser-Emulator

Wie schnell sich das Internet in 10 Jahren verändert hat, gerät oft beim täglichen Surfen in Vergessenheit. Wo heute aktuelle Browser Tabbed Browsing, Mouse-Gesten und eine Flut von Plug-Ins von Shockwave über Flash bis hin zu integrierten Medienabspielgeräten anbieten, waren in den frühen Jahren des WWWs reine Text-Seiten keine Seltenheit.

Ein bißchen von dieser Nostalgie holt man sich als User zurück, wenn man den Browser-Emulator von Pär Lannerö aus Stockholm ausprobiert. Angefangen vom Mosaic-Browser über den ersten Netscape-Browser bis hin zu Microsofts erstem Internet Explorer kann man mit den »Uralt«-Browsern genüsslich surfen. Unter anderem eignet sich der Browser-Emulator auch, um die eigenen Webseiten auf Barrierefreiheit zu testen, denn der Lynx-Browser kann auch genutzt werden.

Sehr amüsant und witzig ist unter anderem die Art, wie sich das animierte Browser-Logo in der rechten oberen Ecke verändert hat.

Link: www.dejavu.org/emulator.htm

Aufgeräumt – Eleganter Striptease für Word-HTML-Dokumente

Der Word HTML Cleaner von Textism
Word HTML Cleaner

Word-Dokumente lassen sich nicht so einfach für eigene Webseiten übernehmen. Wenn man nicht bereit ist, den umständlichen Code eines Word-Dokumentes zu übernehmen, bleibt in der Regel für Redakteure und Webmaster nur umständliche Copy&Paste-Methoden oder eigene Makros. Denn der aufgeblasene HTML-Code einer Word-HTML-Seite steckt voller Style-Tags im Header sowie <span>- und <div>-Befehle im Body der Seite. Konflikte mit den eigenen CSS-Formatierungen sind dadurch vorprogrammiert.

Doch dafür gibt es Abhilfe. Der Word HTML Cleaner von Textism ist eine elegante Lösung, Texte zu formatieren. Das Online-Werkzeug konvertiert Word-HTML-Dateien nach dem Upload und spuckt einen gesäuberten Code aus. Dieser besteht aus Standard-Tags wie <h1>, <p>, <b> ohne <div>- und <span>-Befehle und ist somit standard-konform. Hervorragend gelöst ist auch die Konvertierung von Sonderzeichen wie ü, ö, ä.

Link: www.textism.com/wordcleaner

Pixel-Banner selbst gemacht

Buttons sind immer wieder beliebt. Vor allem erleben sie zur Zeit eine Art Renaissance. Denn sie tauchen mittlerweile wieder vermehrt auf Weblogs und kleinen E-Zines auf. Dabei erfreut sich vor allem ein Format einer ständigen Beliebtheit. Es ist 15 Pixel hoch und meist 80 Pixel breit. Während in der Regel auf der linken Seite ein Logo »prangt«, steht auf der anderen in einer Pixelschrift der Name der Website oder des verlinkten Inhaltes.

Über 2100 Icons in diesem Format stellt der Amerikaner Taylor McKnight auf seiner Website zur Verfügung. Sein Slogan lautet »Steal These Buttons«, denn die Icons hat nicht nur er alleine entworfen, sondern eine ganze Heerschar begeisterter Pixelschubser. Fast zu jedem Programm, Browser oder Thema gibt es zahlreiche Minibanner.

Oftmals entstanden sind diese mit dem Buttonmaker. Aufsetzend auf dem Script von Bill Zeller kann man hier seine Buttons online entwerfen. Zwar ermöglicht der Service nicht das Einbauen von Bildern, dafür jedoch lassen sich Pixelschrift, Farbe und Außenlinien nach eigenem Geschmack designen.

Der Buttonmaker von Bill Zeller
Buttonmaker

Buttonmaker: www.kalsey.com/tools/buttonmaker

Das eigene Mini-Logo für den Browser erstellen!

Favicons, das sind die kleinen rechteckigen Grafiken, die gemeinsam mit einem dazugehörigen Link in den Browsern erscheinen. Als allererstes tauchten sie 1999 auf mit der Realisierung des Internet Explorers 5.0. Somit sind die kleinen Icons, die ein wenig die Corporate Identity einer Internet-Seite unterstützen, eine Idee von Microsoft.

Glücklicherweise werden die Favicons heute von allen modernen Browsern unterstützt und machen das Surfen durch die Favoriten nicht nur ein wenig bunter, sondern erleichtern das schnellere Auffinden eines Links.

Damit ein Browser das abgelegte Favicon auf dem Server der eigenen Webpräsenz findet, muss das jeweilige Favicon mit Hilfe von Tags zwischen den <head>-Tags eingebunden werden:

<link rel="Shortcut Icon" href="http://www.ihredomain.de/favicon.ico" type="image/x-icon" />

Da Favicons auf dem ICO-Format von Microsoft basieren, die auch an den verschiedensten Stellen eines Computers mit Windows-Betriebssystem benutzt werden, bilden sie ein eigenes Grafik-Format. Dieses erlaubt bis zu 256 Farben, Transparenz und in der Regel eine Größe von 1616 Pixel oder optional 3232 Pixel.

Da Favicons von den meisten Grafikprogrammen nicht unterstützt werden, lädt man sich entweder einen Konverter oder Icon-Editor herunter, benutzt den kostenlosen Bildbetrachter Irfanview oder hüpft auf die Website html-kit.com/e/favicon.cgi.

Der Favicon-Generator von html-kit.com
Favicon-Generator

Dort muss die Grafik nur hochgeladen werden und das Online-Werkzeug erstellt das Favicon. Dabei unterstützt der Service die Grafikformate gif, jpg, png und ico.

Mehr Informationen: favicon.de