Link-Tipps
URL-Kürzer, Ranking-Check, Mailbucket und Lynx Viewer
Link-Schrumpf-Diät

Ob im eigenen Weblog oder auf der Firmenwebpage, ob in der neuen Newsletter-Ausgabe oder in einer Email an einen Freund… Manches Mal können Links fremder Seiten das eigene Layout zerstören oder werden vom Mail-Programm des Kundens einfach in zwei unbrauchbare Teile zerbrochen.
Glücklicherweise gibt es dagegen Abhilfe: eine fixe HTML-Weiterleitungs-Seite mit knackig-kurzem Link, die auf die eigentliche Wunschseite verweist. Dankenswerterweise gibt es im Internet gleich drei Services, die uns die Arbeit auf ein Minimum reduzieren. makeashorterlink.com dampft den Link auf eine aussagelose 38-Zeichen-Kette ein mit wahlweise direkter Weiterleitung oder zwischengeschalteter Weiterleitungsseite. Der Service lässt sich auch als Bookmarklet unter den Favoriten ablegen. Befindet man sich auf einer Webseite reicht ein Klick und eine kürzere URL wird per PopUp serviert.
Ähnliches bietet Shorlify unter shorl.com. Doch neben einem Bookmarklet gibt es auch ein Passwort pro 30-Zeichen-Diät-Link, der einen Einblick in die Klickstatistiken des SHORtLink ermöglicht.
Am meisten imponiert jedoch www.snipurl.com. Denn hier bekommt der User nicht nur auf Wunsch einen eigenen kostenlosen Account zur Verwaltung der Kurz-Links, sondern erhält auch die Möglichkeit den Link-Namen zu beeinflussen, sofern das Wort nicht schon benutzt wird. Nebenbei bemerkt liefert SnipURL die besten Mini-URLs.
- snipurl.com
- www.makeashorterlink.com
- shorl.com
Wo bin ich? Pole Position?!?

Wichtig für einen Online Auftritt ist nicht nur ein spannender Inhalt, eine ansprechende Seite und eine ausgeklügelte Navigation, sondern vor allem auch eine gute Positionierung in den Suchmaschinen. Wer dort nicht auftaucht, oder auf den hinteren Rängen pausiert, wird schlechter gefunden.
Wer in regelmäßigen Abständen die Suchmaschinen nach der eigenen Platzierung durchsucht, dem bietet ranking-check.de ein hilfreiches Werkzeug. Denn Ranking-Check.de durchsucht die Kataloge von Google, Lycos, Altavista, AlltheWeb, MSN, Teoma, T-Online, Web.de und Yahoo. Zusätzlich müssen Stichworte angegeben werden, die wichtig für die eigene Webseite sind. Betreiben sie ein Webdesign-Büro geben sie zusätzlich zu ihrer Firmenseite dementsprechende Begriffe ein. Der Service durchsucht dann recht zügig die verschiedenen Suchmaschinen und gibt Auskunft über die jeweiligen Platzierungen. Nach vorne müssen Sie es dann leider selbst schaffen ;)
- ranking-check.de
Mailbucket – Ein Eimer voller News

RSS steht für Rich Site Summary und besteht aus einer XML-Datei. In der Regel beinhalten RSS-Dateien jeweils die ersten 10-15 aktuellsten Artikel-Überschriften samt dazugehörigem Link einer Webseite bzw. einer Kategorie der Webseite. Unter anderem ist das handliche Newsticker-Format auch in der Weblog-Szene sehr beliebt. Sinnvoll können diese Newsticker zum Beispiel auf der eigenen Webseite mit Hilfe eines PHP-Scripts dargestellt oder per News-Aggregator ausgelesen werden.
Wer den Online-Service mailbucket.org benutzt, kann Emails in RSS-Dateien, auch Feed genannt, umwandeln. Interessant wird die Funktion wenn man z.B. eine Newsgroup per Email abonniert und diese als Weiterleitung in den Mailbucket dirigiert. Postet nun ein Mitglied der abonnierten Newsgroup einen neuen Artikel, so wird dieser in den Mailbucket weitergeleitet und an oberster Stelle im RSS-Feed einsortiert.
Dadurch lassen sich neue Newsgroup-Beiträge auch als Ticker auf der eigenen Webpage mit Hilfe der generierten RSS-Datei einbauen. Leider ist der Mailbucket-Service noch in der Testphase und die Administration eines RSS-Feeds, wie z.B. Anzahl der Artikel, Darstellung, etc. noch nicht möglich. Trotzdem funktioniert er hervorragend und ist kostenlos.
- mailbucket.org
Lynx Viewer – Webseiten in Schwarz-Weiss


Menschen mit Behinderungen nehmen Webseiten ganz anders wahr. Das liegt in erster Linie an eigens entwickelten Browsern. So surfen z.B. blinde Menschen oft mit Hilfe des Lynx-Browser durch das Internet. Lynx ist ein reiner Text-Browser, der Internetseiten ohne Bilder und ausschließlich in Textform darstellt. Der Browser verwirft dabei sämtliche visuellen Informationen. Wird somit im herrkömmlichen Browser auf einer Webseite z.B. ein Link als Icon-Grafik angezeigt, extrahiert Lynx ausschließlich den Link samt Beschreibung. Fehlt letztere, kennzeichnet Lynx den Link als »Inline«. Da folglich dem Link eine weitere Erklärung fehlt, bleibt für den Surfer ungewiss wohin der Verweis führt.
Damit also Internetseiten sinnvoll für Benutzer des Browsers lesbar sind, müssen gewisse Regeln eingehalten werden. So sollte unter anderem jedes Bild mit dem Attribut alt=»Titel« ausgezeichnet werden. Wer sich nicht gleich Lynx auf dem eigenen Rechner installieren möchte, kann auch Online seine Seite auf Usability und Barrierefreiheit testen - nämlich mit dem Lynx Viewer. Den Service finden Sie unter:
- .com/web/lynxview.html