Plattenkritiken

Casamassa: Espinosa / Single Room

12" Vinyl

earregular Rec./ Intergroove

Mit dem 3. Release verfolgt das junge Kölner Label earregular konsequent die Idee von atmosphärischem Progressive Trance. Auf der A-Seite bounced man mit Casamassa auf einem warmen Offbeat-betonten Bass, der den Unterleib massiert. Zwischen techhousigen Soundsplittern verstrahlen die Percussion-Samples mystische Vibes. Die B-Seite ist zwar etwas körperbetonter kommt aber doch ein wenig zu verhalten daher.

4 Pucks

René Breithbarth

Irgendwie klingt mir „Sunrise" einfach zu uninspiriert. Der Bass blubbert so vor sich hin, und die poppigen Melodien haken sich auch nicht so wirklich unter und führen einen auf den Floor. Da klingt die housige Flipside mit seinen Rhode-Akkorden schon netter, loungiger, überzeugt aber auch nicht wirklich. Das kann Herr Breitbarth wirklich besser.

2 Pucks

Microlife

The Lowlands/

Kanada. TechHouse. Qualität und kein Ende. Mit technoiden Rhythmus-Sounds ohne Klicks zu bemühen, rollt Ryan Szarko zwei frei schwebende Tracks auf melodiösen Synthieteppichen aus, die jede Menge Luft, Pop und Sonne geatmet haben. Die vocoderfizierten Vocals auf der B-Seite sprühen da nur noch das Sahnehäubchen Kitsch auf die housigen Shuffel-Beats drauf. Lecka!

5 Pucks

X-Plorer & Dee Pulse

„Trust" ist mit seinen wundervollen Vocals bis jetzt definitiv der souligste und auch poppigste Track der Kölner gewesen. Der Remix tuned das Original ein wenig mehr in Richtung Rave. Mit Stakkato-Sounds und Bleeps bleibt der Track zwar auf dem Teppich und verstrahlt Glückseligkeit, rockt aber eine ganze Ecke mehr. „Swamp" legt da noch ’ne Schicht Bassmonstereuphorie drauf und rockt sphärisch.

5 Pucks