Gadget
Mein neues Gadget – Palm Tungsten T3
Ich habe lange mit einem Handheld geliebäugelt - ungefähr anderthalb Jahre. Als Geek hat man ja so seine Vorstellungen. Schön farbig und mit schön vielen Pixeln soll es sein. Einen dicken Speicher soll es haben und Musik abspielen. Außerdem sollte er am besten den 3-Kilo-schweren Laptop ersetzen und voll funktionsfähig als Minibüro für unterwegs dienen. Ach, und natürlich mein Leben verwalten. Soll er auch telefonieren? Nö, muss nicht.
Und dann kam Weihnachten, da gönnt man sich was. Nämlich das Flagschiff von Palm. Darf ich vorstellen!?! Mrs. Tungsten T3, der Terminator unter den Handhelds mit 64MB Speicher, Bluetooth, Infrarot, schniekem Edelstahlgehäuse und einem ausklappbaren Display, dass sage und schreibe 320*480 Pixel gestochen scharf anzeigt. Der geniale Clou ist hierbei einmal die ausblendbare virtuelle Tastatur/ Graffiti2 und die Möglichkeit das Display um 90° Grad zu drehen wodurch man eine Breite von 480 Pixeln erhält.
Ein dicker Minus-Punkt ist jedoch der Sound. Drum&Bass-Tracks fehlt zum Beispiel vollkommen der Subbass selbst mit Sennheiser HD-25. Und warum ich erst einen Speicherriegel kaufen muss, um Musik zu hören, war mir auch nicht ganz klar. Auch, dass der Palm nur ca. 3 Stunden durchhält ist ein wenig schmerzhaft, aber ausreichend.
Trotzdem bin ich ziemlich zufrieden. Die Software ist ok, dass Abgleichen der Daten funktioniert hervorragend und auf der Wunschliste zum ultra-mobilen Büro fehlt jetzt nur noch eine ausklappbare Infrarot-Tastatur zum Artikel schreiben. Mit deren Hilfe wird dann die Textverarbeitung ordentlich mit Buchstaben befeuert und Mr. Toshiba bleibt zuhause.
PS: Mit dem halbsoteuren kleinen Bruder Tungsten E, bietet Palm übrigens auch einen sehr zufriedenstellenden Handheld. Kollege Rolf ist mit diesem sehr glücklich.