Nostalgie
Wie KI auf das Phlow-Magazine zurückblickt
In meinem Rückblick auf das Phlow Magazine lese ich alte Beiträge, erinnere mich an Interviews, verschollene Netlabels und Gespräche in Köln an Netaudio-Abenden: eine schöne unbekümmerte und aktivistische Zeit, in der wir alle dachten, wir bauen das Internet mit.
Ich habe mich währenddessen gefagt: Was ist denn übrig geblieben an Inhalten? Gibt es noch Spuren, Rester oder wurde alles von Social Media und Plattformen überschwemmt? Dazu habe ich – in diesem Falle – ChatGPT am 20. September 2026 eine Recherche machen lassen und anschließend gebeten einen journalistisch Beitrag mit Quellenanweisungen zu schreiben.
In dem Beitrag bewertet die Maschine auch journalistisch das Phlow Magazine und nimmt uns mit in die Vergangenheit des Internets und vergleicht die damaligen Ideen zum Thema Musik im Internet im Vergleich mit der heutigen Art Musik zu finden und zu hören (Prompt zum Artikel1).
Vor dem Algorithmus: Die Kuratoren des Rauschens
Ende der Nullerjahre erschienen im Internet täglich Unmengen frei verfügbarer Musik. Nur: Wer sollte sie hören? Das englischsprachige Phlow Magazine machte sich daran, das Rauschen zu filtern. Eine Geschichte aus einer Zeit, in der musikalische Entdeckungen noch nicht von Empfehlungsalgorithmen sortiert wurden.
Es gab eine Zeit im Internet, da wusste der Computer noch nicht, was einem gefallen könnte.
Wer neue Musik suchte, folgte Links. Las Blogs. Abonnierte RSS-Feeds. Lud MP3-Dateien herunter, von Künstlern, deren Namen kein Plattenladen führte. Man klickte sich durch Foren, Podcasts und obskure Webseiten. Und irgendwo zwischen Schlafzimmerstudio, Server und Kopfhörer entstand eine Musikkultur, die ihre eigenen Vertriebswege, Medien und Regeln entwickelte.
Einer ihrer Knotenpunkte lag in Köln.
Am 21. September 2007 startete der Journalist Moritz »mo.« Sauer die englischsprachige Ausgabe des Phlow Magazine. Hervorgegangen war sie aus dem deutschsprachigen Phlow.net. Das Versprechen der neuen Seite war einfach: Musik aus aller Welt, kostenlos und legal veröffentlicht, sollte nicht nur verfügbar sein. Jemand sollte sie auch anhören, auswählen und einordnen.2
Auf der eigenen »About«-Seite formulierte die Redaktion ihre Aufgabe handfest: Man wolle aus »terrabytes of music« die besten Stücke und »fattest grooves« herausgraben.2
Das klang großspurig. Das Problem dahinter war real.
Als Musik plötzlich im Überfluss vorhanden war
Die Digitalisierung hatte einen alten Flaschenhals der Musikindustrie beseitigt. Musiker benötigten kein Presswerk mehr, keine physische Distribution und theoretisch nicht einmal ein Plattenlabel. Eine MP3-Datei ließ sich weltweit verbreiten, praktisch zum Nulltarif.
In diesem Umfeld entstanden die Netlabels: kleine, häufig nicht kommerzielle Musiklabels, die ihre Veröffentlichungen über das Internet vertrieben. Viele nutzten Creative-Commons-Lizenzen. Die Musik durfte legal heruntergeladen und unter bestimmten Bedingungen weitergegeben werden.
Damit entstand allerdings ein neues Problem. Nicht mehr die Verfügbarkeit war knapp, sondern die Aufmerksamkeit.
Hunderte Labels veröffentlichten Tausende Alben, EPs und Einzelstücke. Ambient aus Litauen stand neben Dub aus Deutschland, abstraktem Hip-Hop aus Portugal, Electronica aus Japan und Techno aus Russland. Wer sich durch dieses Angebot hören wollte, brauchte vor allem eines: Zeit.
Phlow versuchte, diese Zeit abzukürzen.
Das Magazin veröffentlichte Rezensionen, Porträts und Interviews, produzierte Podcasts und stellte Compilations zusammen. Es betrieb ein MP3-Archiv und war eng mit einem umfangreichen Netlabel-Verzeichnis verbunden. Nicht möglichst viel Musik sollte auf der Startseite landen, sondern möglichst interessante.
Heute würde man dafür wahrscheinlich das Wort »Kuration« verwenden.
Damals hieß es: hören.
Was war eigentlich ein Netlabel?
Netlabels waren digitale Musiklabels, die ihre Veröffentlichungen vor allem oder ausschließlich über das Internet verbreiteten. Viele von ihnen arbeiteten nicht kommerziell und stellten komplette Alben, EPs oder Einzelstücke kostenlos zum Download bereit.
Besonders eng war die Szene mit Creative Commons verbunden. Solche Lizenzen erlaubten es Musiker:innen, bestimmte Nutzungen ihrer Werke ausdrücklich freizugeben – etwa das Weitergeben einer Aufnahme, solange Bedingungen wie die Namensnennung eingehalten wurden.
Der Musikwissenschaftler Patryk Galuszka beschreibt Netlabels als Plattformen zur Online-Verbreitung und -Förderung kostenloser Musik unter Creative-Commons- oder vergleichbaren Lizenzen. In seiner Forschung betont er zugleich den Widerspruch der frühen digitalen Musikwelt: Je leichter Musik veröffentlicht werden konnte, desto schwieriger wurde es für Hörer:innen, sich im Überangebot zurechtzufinden. Deshalb entstanden neue Instanzen, die auswählten, bündelten und filterten.3
Phlow war kein Netlabel. Es berichtete über diese Szene, rezensierte Veröffentlichungen und versuchte, aus der wachsenden Menge frei verfügbarer Musik eine Auswahl zu treffen.4
»One of the most important«
Dass Phlow nicht nur in der eigenen Wahrnehmung eine Rolle spielte, lässt sich erstaunlich gut rekonstruieren.
Nur wenige Wochen nach dem Start der englischsprachigen Ausgabe schrieb das belgische Netaudio-Projekt Netwaves im November 2007 über das neue Magazin. Phlow sei »one of the most important netlabel blogs/magazines«. Man hoffe, die internationale Ausgabe könne helfen, Netlabel-Musik stärker in die traditionelle Musikwelt zu tragen.5
Das ist für eine gerade gestartete englischsprachige Website ein bemerkenswertes Urteil.
Noch bemerkenswerter ist, wie häufig Phlow anschließend außerhalb der eigenen Seite auftaucht. Netwaves empfahl Phlow-Auswahlen, Radiosendungen übernahmen Zusammenstellungen, Netlabels verwiesen auf Rezensionen und Platzierungen, Festivals verlinkten Interviews.
Aus einem Blog wurde allmählich ein Filter.
Und ein Filter war dringend nötig.
Der Mensch als Empfehlungsalgorithmus
Heute übernehmen Plattformen einen großen Teil dieser Arbeit. Streamingdienste sortieren gigantische Kataloge, errechnen Ähnlichkeiten und stellen automatisch Wiedergabelisten zusammen. Die Auswahl erscheint bequem – und ihre Kriterien bleiben dem Publikum meist verborgen.
Phlow arbeitete nach einem fundamental anderen Prinzip.
Menschen hörten Musik und sagten: Das hier lohnt sich.
Die Auswahl war subjektiv, manchmal eigenwillig und notwendigerweise unvollständig. Aber genau darin lag ihr Wert. Wer einer Redaktion, einem DJ oder einem Blogger vertraute, folgte keiner mathematischen Wahrscheinlichkeit, sondern einem Geschmack.
Diese Funktion erkannte auch die Wissenschaft.
Der polnische Ökonom und Musikwissenschaftler Patryk Galuszka untersuchte Ende der Nullerjahre die Netlabel-Szene. Für seine empirische Arbeit verschickte er Fragebögen an 569 Netlabels. Einen Teil dieser Grundgesamtheit bezog er aus dem Phlow Netlabel Catalogue. In seinem später in der Fachzeitschrift First Monday veröffentlichten Aufsatz behandelt er Phlow ausdrücklich als »Internet magazine devoted to free music«.3
Für seine qualitative Untersuchung führte Galuszka am 18. November 2008 in Köln zudem ein Interview mit Sauer. In der Dokumentation begründet er die Auswahl ungewöhnlich deutlich: Phlow veröffentliche Rezensionen der interessantesten Veröffentlichungen; Sauer verfüge über »very wide knowledge on that scene«.4
In derselben wissenschaftlichen Arbeit bezeichnet Galuszka Phlow später als »the biggest Internet magazine devoted to free music«.6
Das ist keine geprüfte Reichweitenmessung und kein objektivierbarer Titel. Es ist die Einschätzung eines Forschers, der die Szene systematisch untersucht hatte. Gerade deshalb besitzt sie Gewicht.
Die Redaktion als Trüffelschwein
Die entscheidende Leistung von Phlow bestand dabei weniger darin, kostenlose Musik aufzuspüren. Davon gab es mehr als genug.
Es ging darum, gute Musik auszusortieren.
Creative Commons selbst beschrieb diese Funktion 2009 auffallend präzise. Die Organisation verwies auf Phlows mehrwöchige Serie The Best Creative Commons Music Moments in 2009. Jeden Tag stellten internationale Akteure der Szene ihre bevorzugten Songs, Alben und Netlabels vor.
Die Reihe vermittle einen »great overview« über die Vielfalt der Creative-Commons-Musik und fördere dabei musikalische »gems« zutage, schrieb Creative Commons.7
Das Wort »gems« trifft den damaligen Gestus der Netzkultur vielleicht besser als jede theoretische Beschreibung.
Das Netz war eine riesige Grabbelkiste.
Phlow suchte darin nach Perlen.
Schon 2008 hatte Creative Commons die Phlow-Compilation Nivel del Mar vorgestellt. Die Organisation verwies dabei nicht nur auf die Zusammenstellung, sondern ausdrücklich auf den Podcast und das große Archiv CC-lizenzierter Musik des Magazins.8
In Portugal bezeichnete das Projekt Green Tone Bits Phlow Anfang 2010 schließlich als »a reference in the free, creative commons music culture«.9
Eine Referenz.
Für ein unabhängiges Musikmagazin aus Köln ist das kein kleines Wort.
Ein Netzwerk ohne Zentrum
Allerdings wäre es falsch, daraus die Geschichte eines einzelnen Mediums zu machen, das eine Szene dominierte.
Gerade das Gegenteil charakterisierte die Netlabel-Kultur.
Sie hatte kaum Zentren. Musiker, Blogger, Programmierer, DJs, Veranstalter und Labelbetreiber arbeiteten über Ländergrenzen hinweg zusammen. Links wurden ausgetauscht, Veröffentlichungen weitergereicht, Podcasts produziert, gemeinsame Compilations zusammengestellt. Geld spielte häufig eine erstaunlich geringe Rolle; Aufmerksamkeit und Reputation dagegen eine große.
Galuszka beschreibt in seiner Forschung eine Szene, die trotz ihrer dezentralen Struktur neue Institutionen hervorbrachte. Diese übernahmen genau jene »focusing and filtering functions«, die im Überangebot der digitalen Musik plötzlich nötig wurden.3
Phlow war Teil dieses Systems – und half zugleich, es sichtbar zu machen.
Wie international dieses Netzwerk funktionierte, zeigt das Jahresprojekt 2009. Für eine Auswahl der besten Creative-Commons-Musik beteiligten sich 24 Akteure aus verschiedenen Ländern. Ein zeitgenössischer Bericht nennt unter anderem Japan, die USA, Portugal, Großbritannien, Italien und Deutschland; aus den Empfehlungen entstand schließlich ein Paket von rund 1,3 Gigabyte Musik.10 Phlow selbst bündelte die Auswahl anschließend zu einem mehr als neunstündigen »Monster Mixtape«.11
Die eigene Phlow-Statistik meldete für das erste Jahr 114.205 Besucher:innen aus 189 Ländern sowie 48.829 heruntergeladene Podcast-MP3s.2 Solche Zahlen sind historische Eigenangaben und heute nicht unabhängig überprüfbar. Sie zeigen aber, welchen Anspruch das Projekt inzwischen entwickelt hatte: Aus einem deutschsprachigen Musikblog war ein internationales Medium geworden.
Vom Browser ins Radio und auf die Bühne
Dabei blieb diese Kultur keineswegs im Browser eingeschlossen.
Das britische Dandelion Radio, das sich ausdrücklich auf die Tradition des BBC-DJs John Peel bezog, widmete im Oktober 2010 eine zweistündige Sendung kostenlos verfügbarer Musik. Für Hörer:innen, die tiefer in diese Welt einsteigen wollten, empfahl der Sender drei Anlaufstellen: Free Music Archive, Internet Archive – und Phlow Magazine, beschrieben als »Archive of links and reviews«.12
Beim Netaudio Festival Berlin 2009 reichte die Rolle von Phlow noch weiter. Die Veranstalter verwiesen auf ein Interview des Magazins mit zwei Mitgliedern ihres Organisationsteams und bezeichneten es als »nice interview«. Sauer war zugleich als Moderator einer Podiumsdiskussion und als DJ angekündigt.13
Online und offline waren in dieser Szene keine Gegensätze.
Das Netz verteilte die Musik. Festivals brachten die Menschen dahinter zusammen.
Auch das Free Music Archive, eine vom US-Radiosender WFMU initiierte Plattform für legal verfügbare Musik, führte Phlow mit einem eigenen Kuratorenprofil.14 Ein weiteres Indiz dafür, dass das Magazin nicht nur Beobachter einer Kultur war, sondern zu ihrer Infrastruktur gehörte.
Selbst außerhalb der engeren Netlabel-Szene tauchte der Name auf. Im September 2009 veröffentlichte das internationale Demoszene-Radioprojekt BitJam eine komplette Folge als »Phlow-Magazine.com Special« und bedankte sich ausdrücklich bei Sauer.15
Eine Zukunft, die anders kam
Aus heutiger Sicht steckt in dieser Geschichte eine eigentümliche Ironie.
Die Netlabel-Szene nahm vieles vorweg, was später selbstverständlich werden sollte: weltweite digitale Distribution, direkte Veröffentlichung ohne klassische Plattenfirma, Online-Communities, kostenlose Hörangebote, Nischenmusik für ein internationales Publikum.
Nur ihre Vorstellung von der Zukunft setzte sich nicht vollständig durch.
Nicht offene Archive und Creative-Commons-Verzeichnisse wurden zum dominierenden Modell des Musikhörens, sondern kommerzielle Streamingplattformen. Musik ist heute tatsächlich nahezu überall und jederzeit verfügbar. Doch zwischen Musiker und Hörer trat eine neue Instanz: der Algorithmus.
Damit hat sich auch die Frage verändert.
2008 lautete sie: Wo finde ich überhaupt gute Musik?
Heute lautet sie eher: Warum wird mir genau diese Musik gezeigt – und was bekomme ich nicht zu hören?
Das macht Projekte wie Phlow im Rückblick interessant. Nicht, weil früher alles besser oder das Internet freier gewesen wäre. Die Netlabel-Welt war unübersichtlich, technisch sperrig und voller Musik, die kaum jemand hören wollte. Ihre Ideale konnten romantisch, ihre Strukturen prekär und ihre Reichweiten klein sein.
Doch sie hatte eine Vorstellung davon, wie kulturelle Auswahl funktionieren könnte: transparent, persönlich und mit offenem Visier.
Da war kein geheimnisvolles Empfehlungssystem. Da war jemand, der sich durch Veröffentlichungen hörte und anschließend seinen Namen unter eine Auswahl setzte.
Was vom Phlow geblieben ist
Viele Spuren dieser Jahre sind inzwischen verschwunden. Blogs wurden abgeschaltet, Domains aufgegeben, MP3-Links führen ins Leere. Andere Seiten überleben wie digitale Sedimente: alte WordPress-Installationen, Archive, vergessene Interviews, wissenschaftliche PDFs.
Phlow selbst ist in Teilen weiterhin online.
Vor allem aber taucht das Magazin in den Archiven anderer auf. Bei Creative Commons. In Radiosendungen. In Netlabel-Blogs aus Portugal und Belgien. Beim Free Music Archive. In der Dokumentation eines Berliner Festivals. In wissenschaftlichen Aufsätzen.
Solche Verweise sind vielleicht aussagekräftiger als Zugriffszahlen.
Denn Kulturgeschichte entsteht nicht nur dort, wo Millionen Menschen hinschauen. Manchmal entsteht sie in kleinen Netzwerken, deren Mitglieder einander zuhören, verlinken, kritisieren und weiterempfehlen.
Im November 2007, keine zwei Monate nach dem Start der englischen Ausgabe, hoffte Netwaves, Phlow könne dazu beitragen, Netlabel-Musik näher an die traditionelle Musikwelt heranzuführen.5
Fast zwei Jahrzehnte später klingt dieser Satz wie eine Nachricht aus einer anderen Epoche des Internets.
Die Musikwelt hat sich längst ins Netz verlagert.
Nur das Netz, von dem damals die Rede war, existiert so nicht mehr.
Dokumentation: Acht Stationen aus der Geschichte von Phlow Magazine
Die folgenden Fundstellen zeigen nicht nur, dass über Phlow berichtet wurde. Zusammen zeichnen sie nach, wie sich die Wahrnehmung des Magazins zwischen 2007 und 2012 veränderte: vom neuen englischsprachigen Blog zur Kurationsinstanz und schließlich zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung.
| Datum | Quelle | Zeitgenössische Spur | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| 21. September 2007 | Phlow Magazine | Start der englischsprachigen Ausgabe. Sauer schreibt: »this is the english version of the Phlow Magazine«.2 | Ausgangspunkt des internationalen Projekts. |
| 7. November 2007 | Netwaves, Belgien | »one of the most important netlabel blogs/magazines«.5 | Sehr frühe unabhängige Anerkennung innerhalb der europäischen Netaudio-Szene. |
| 3. Oktober 2008 | Creative Commons | Creative Commons stellt Nivel del Mar vor und verweist auf Podcast und umfangreiches CC-Musikarchiv.8 | Phlow wird von der Organisation wahrgenommen, deren Lizenzmodell für die Szene zentral war. |
| 17. September 2009 | Netaudio Festival Berlin | Das Festival verweist auf ein »nice interview« bei Phlow; Sauer wird zugleich als Moderator und DJ angekündigt.13 | Das Magazin ist nicht nur Beobachter, sondern Teil des europäischen Netaudio-Netzwerks. |
| 14. Dezember 2009 | Creative Commons | Die Jahresserie biete einen »great overview« und fördere musikalische »gems« zutage.7 | Eine direkte Würdigung der redaktionellen Auswahlleistung. |
| 6. Januar 2010 | Green Tone Bits, Portugal | Phlow sei »a reference in the free, creative commons music culture«.9 | Eine der deutlichsten zeitgenössischen Bewertungen des Magazins. |
| Oktober 2010 | Dandelion Radio, Großbritannien | Phlow wird neben Free Music Archive und Internet Archive als Anlaufstelle für freie Musik empfohlen.12 | Belegt Wahrnehmung auch im internationalen Radio-Umfeld. |
| 2012 | Patryk Galuszka / First Monday | Phlow und sein Netlabel Catalogue fließen in wissenschaftliche Untersuchungen der Netlabel-Szene ein; Galuszka bezeichnet Phlow zudem als größtes Internetmagazin für freie Musik.36 | Die Szene wird Forschungsgegenstand – und Phlow selbst zur Quelle. |
»Bitte recherchiere präzise und erstelle einen Pressespiegel zum Phlow Magazine. Schreibe mit allen Erkenntnissen einen journalistisch einwandfreien Beitrag, der im Kultur-Bereich einer Zeitung wie der Zeit/FAZ/Süddeutsche veröffentlicht wird. Achte bei dem Beitrag auf eine spannende und aktive Sprache. Unterteile ihn mit Zwischenüberschriften und nutze, wo es geht, Original-Zitate. Die Zitate verlinkst Du bitte.« ↩︎
Phlow Magazine: »What is Phlow-Magazine.com?«. Die Seite nennt den 21. September 2007 als Startdatum der englischen Ausgabe und enthält die historischen Eigenangaben zu Reichweite, Podcast-Downloads und Ländern. ↩︎ ↩︎ ↩︎ ↩︎
Patryk Galuszka: »Netlabels and democratization of the recording industry«, First Monday, Vol. 17, Nr. 7, 2012. Der Aufsatz beschreibt Netlabels, die Rolle neuer Filterinstanzen und die Verwendung des Phlow Netlabel Catalogue für die empirische Untersuchung. ↩︎ ↩︎ ↩︎ ↩︎
Patryk Galuszka: »The Rise of the Nonprofit Popular Music Sector – The Case of Netlabels«. Im Anhang erläutert Galuszka, warum er Phlow trotz dessen Status als Magazin in seine Interviewreihe aufnahm. ↩︎ ↩︎
Netwaves, 7. November 2007: »Das Mutterschiff in English!«. Netwaves bezeichnet Phlow dort als »one of the most important netlabel blogs/magazines«. ↩︎ ↩︎ ↩︎
Patryk Galuszka: »The Rise of the Nonprofit Popular Music Sector – The Case of Netlabels« (PDF). Dort wird Phlow als »the biggest Internet magazine devoted to free music« bezeichnet. ↩︎ ↩︎
Creative Commons, 14. Dezember 2009: »December CC Music Happenings«. ↩︎ ↩︎
Creative Commons, 3. Oktober 2008: »Phlow Magazine Releases »Nivel del Mar«, Free CC-Licensed Netlabel Compilation«. ↩︎ ↩︎
Green Tone Bits, 6. Januar 2010: »Green Tone Bits on Phlow Magazine’s Advent Calendar«. ↩︎ ↩︎
DVBCube, 25. Dezember 2009: »Die besten Netlabel-Releases aus 2009«. Zeitgenössischer Bericht über die internationale Jahresauswahl mit 24 Beteiligten und rund 1,3 GB Musik. ↩︎
Phlow Magazine: »Phlow Monster Mixtape – Best of 2009«. Die Seite dokumentiert die 24 beteiligten Kurator:innen und eine Laufzeit von mehr als neun Stunden. ↩︎
Dandelion Radio, Oktober 2010: Tracklistings – Matt Jones NetLabel Special. ↩︎ ↩︎
Netaudio Festival Berlin, 17. September 2009: »Interview on phlow magazine«. ↩︎ ↩︎
Free Music Archive: »Phlow Magazine – Biography«. ↩︎
BitJam Episode #82, 20. September 2009, archiviert bei Retrobug: »Phlow-Magazine.com Special«. ↩︎
