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»G Spot« von Speedy J – Meine Blaupause für ein Album
»G Spot« ist ein Trip durch die elektronische Musikwelt. Das Album entstand in der Hochzeit als Warp Records Intelligent Techno mit Ihrer legendären Artificial Intelligence-Serie verbreiteten.
Das Album ist ein Trip durch die elektronische Klanglandschaft. Entstanden in der Hochphase von Warp Records und ihrer legendären Artificial Intelligence-Reihe, steht »G Spot« exemplarisch für eine Ära, in der Intelligent Techno gefeiert wurde.
Die einzelnen Musikstücke von »G Spot« fließen nahtlos, wie bei einem DJ-Mix ineinander über. Speedy J, alias Jochem Paap, verknüpft Breakbeats, Techno, Ambient und Elektro elegant und geschickt miteinander. Die Tracks verbindet er manchmal saft über kleine Zwischenspiele mit Namen wie »Fill 25« oder »Fill 17« – Miniaturen, die Struktur geben, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
»G Spot« beginnt mit treibenden Breakbeats, streift sanft die Acid-Sphäre – 303 ohne Klischees! –, fliegt über weite Ambient-Landschaften und verliert sich in Dub-Echos. Was aber wirklich bleibt, sind die zeitlosen Melodien.
Leider hat Jochem Paap aka Speedy J nach diesem melodiösen und abwechslungsreichen Album kein ähnlich melodiöses mehr produziert. Vielleicht genau deshalb liebe ich diese epische Reise. Und weil wirklich kein einziges Musikstück enttäuscht, gehört das Album zu meinen persönlichen Blaupausen eines Albums, dass in einer Reihe mit »Consumed« oder »Lifeforms« steht.
