Mein Lieblingswerkzeug für ToDo-Listen

Organisation

Mein Lieblingswerkzeug für ToDo-Listen

Will man seinen Arbeitsalltag nicht dem Chaos überlassen, kommt man um ToDo-Listen nicht herum. Mir erleichtern gleich zwei Werkzeuge den Umgang mit ToDo-Listen: Die Getting Things Done-Methodik und der Online-Service Remember The Milk.

Die wichtigste Erkenntnis die mir Dave Allen mit seinem Buch Getting Things Done vermittelt hat, ist die Tatsache, dass das menschliche Gehirn nicht dafür ausgelegt ist, Dinge zu behalten. Damit das Gehirn Dinge nicht vergisst, schickt es zu erledigende Dinge in eine Dauerschleife, die immer und immer wieder abgerufen wird. Das vernichtet einerseits unnötig Energie und andererseits erzeugt es mehr Rauschen im Kopf. Und je mehr der Kopf rauscht und dröhnt, desto weniger kreativ und frei kann man denken und arbeiten.

Nutze ToDo-Listen und leere Deinen Kopf

Sämtliche Dinge, die man abzuarbeiten hat, sollte man deshalb am Besten entweder in den Kalender eintragen, um die Aufgabe konkret an einem bestimmten Termin abzuarbeiten. Oder man macht eine Liste, die man evtl. priorisiert. Dann muss man sich noch daran gewöhnen – auch ich schaffe das nicht 100%-tig – das man kontinuierlich jeden Tag auf diese Liste schaut. Dadurch vergisst man nichts und gewöhnt sich an den Fakt , dass man auch nichts vergessen wird. So die Theorie. Manchmal staut sich dann doch wieder so einiges an, dass nachts der Kopf rotiert.

Der verwaiste Google Aufgabenplaner

Wie man diese Liste führt, ob auf Papier, farbigen Kärtchen oder über Software ist vollkommen egal. Ich habe mich für eine Lösung in der Cloud entschieden, weil ich meine Listen immer überall zur Hand haben will – egal ob auf dem Rechner, Tablet oder Smartphone.

Zuerst habe ich vor Jahren das kleine nette Werkzeug von Google namens Google Aufgaben(planer) (auch Google Tasks) genutzt, dass bei Gmail dabei ist. Leider entwickelt Google das sinnvolle Werkzeug in keinster Weise weiter, was einfach schade ist. In meinen Augen hätte es wirklich Potential.

ToDo-Listen mit Remember The Milk

Zum Glück bin ich dann vor einiger Zeit über Remember The Milk gestolpert. Remember The Milk macht eine Sache, und die macht es wirklich gut: ToDo-Listen verwalten. Sein Geld verdient der Service mit den Apps rund um den Service. Mir reicht die kostenlose Desktop-Variante im Browser und die Apps, die sich pro Tag einmal kostenlos synchronisieren lassen.

Ist man gewillt ein paar Tastaturkombinationen zu lernen, wie z.B. !1, !2, !3 für die automatisch Priorisierung von Aufgaben, dann verwaltet man mit Remember The Milk wirklich elegant und effizient seine Aufgaben. Bei mir ist das jetzt schon seit Jahren der Fall. Das könnt und sollt Ihr gerne als Empfehlung verstehen.

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