»Nebraska« – Weniger Drama, dafür sanfte Betrachtung

Filmkritik

»Nebraska« – Weniger Drama, dafür sanfte Betrachtung

»Nebraska« ist einer dieser ruhig gefilmten Independent Filme, in welchem die Geschichte langsam und behutsam erzählt wird. Ähnlich wie »About Schmidt« zeigt uns der Film ein eher trauriges, ödes Bild von Amerika und seinen Einwohnern.

Der vollkommen in schwarz-weiss gedrehte Film, erzählt die Geschichte einer Familie. In kleinen Bruchstücken fügen wir kontinuierlich ein Bild zusammen, verstehen ein wenig mehr von den manchmal tragischen Lebensereignissen und dürfen in Ruhe – dank der sanften Erzählweise – unsere eigenen Schlüsse ziehen.

Diese Ruhe der Bilder, in welcher wir als Zuschauer »Nebraska« und seine Landschaft und Bewohner anschauen können, gefällt mir persönlich außerordentlich gut. Der Film ist ein wunderbares Gegengewicht zu hektisch geschnittenen Action-Filmen. Lücken darf ich als Zuschauer selbst füllen und bekomme eine fast alltägliche Geschichte erzählt, die aber trotzdem einen Eindruck hinterlässt.

»Nebraska« ist wunderbar gefilmt, clever erzählt und voll aus dem Leben.

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